Social Media Marketing für KMU: Warum funktioniert es bei uns nicht?

Social Media Marketing für KMU Teil 1: Warum strategische Weiterentwicklung wichtig ist

Social Media ist seit Jahren nicht mehr aus der Unternehmenskommunikation wegzudenken. Marken jeglicher Größe haben das Potenzial ihre Kunden und Zielgruppen auf Facebook, Twitter, Instagram und CO. zu erreichen. Doch wer einfach nur einen Account anlegt und unregelmäßig Postings absetzt, kommuniziert an den Usern vorbei. Unternehmen sollten sich fragen, wo sie im Social Web gerade stehen und was sie erreichen wollen.

Social Media: Wir sind dabei. Und jetzt?

Ein Facebook Account ist schnell angelegt und ein paar Bilder finden sich von der letzten Firmenfeier doch sicher auch. Aber reicht das, um Kunden zu begeistern und in die eigene Botschaft hineinzuziehen? Und wer postet eigentlich und beantwortet die Fragen der Community? Eine gut durchdachte Social Media Strategie muss vorhanden sein und die nötigen Ressourcen bereitgestellt werden. Nur so können mit zielgerichtetem Content die definierten Ziele erreicht werden.

Wie erfolgreich sind Ihre bisherigen Social Media Maßnahmen?

Sie haben bereits Twitter, Xing, Facebook oder gar Instagram für Ihr Unternehmen aktiviert? Dann ist eine erste Bestandsaufnahme wichtig. Wie sehen die Followerzahlen aus, haben Sie genug Interaktionen auf den Kanälen und vor allem: Stellen Sie Conversions auf Ihrer Website oder dem Online-Shop fest? Kleine und mittelständische Firmen (KMU) begehen oft den Fehler, dass sie die Erfolgskennzahlen nicht nachhalten und somit auch keine klare Linie verfolgen oder Optimierungen vornehmen können. Eine externe Beratung kann in diesem Fall sinnvoll sein.

Das gehört zum erfolgreichen Social Media Marketing

Posten kann jeder? Eine Story für Instagram ist schnell gedreht? Für Profis mit Sicherheit, aber Mitarbeiter aus KMUs tun sich oft schwer mit der richtigen Kommunikation. Entweder weil Ihnen die nötigen Tools und Skills fehlen, oder aber weil sie aus einem völlig anderen Bereich kommen.
Strategisches Social Media Management beinhaltet einen Kommunikations-Guide, in dem die Art und Weise der Kommunikation festgelegt ist. Die Zuständigkeiten sind klar geregelt. No Gos im Social Media Marketing müssen ebenso festgehalten werden.
Für die Content-Produktion und den täglichen Ablauf greift ein Redaktionsplan unter die Arme. Dieser kann als Tabelle angelegt werden, im Idealfall in der Cloud, damit alle Beteiligten des Content Marketings darauf zugreifen können. Der Redaktionsplan gibt Sicherheit, dient der thematischen Planung und wer welchen Content wann liefern soll. Nach Wochentagen können Themen und Postings eingeplant werden.
Fakt ist: Es muß regelmässig – jede Woche mindestens – zielgerichteter Content gepostet und betreut werden. Das fällt unter den Begriff Content Marketing. Ein Content Manager kennt die Bedürfnisse der Zielgruppe und kann diese mit relevanten Inhalten abdecken. Das können Produktinformationen sein, nützliche Tipps für den Alltag oder aber Karrierethemen. Jeder, der Social Media betreibt, muss sich vorab mit der Zielgruppe und deren Wünschen befassen. Im Zweifelsfall hält sich die eigene Kundschaft gar nicht auf Instagram und Facebook auf. Das heißt: Es würde an der Zielgruppe vorbei kommuniziert. Verschwendete Ressourcen sind die Folge. Bei einer Analyse wird schnell deutlich, ob die Nutzer eher auf Twitter unterwegs sind, weil sie schnell News konsumieren wollen, oder ob sie sich lieber Lifesytle Tipps auf Instagram anschauen. Seien Sie da, wo sich Ihre Zielgruppe aufhält. Das oberste Gebot im Social Media Marketing.

Für Change Management offen sein

Oftmals scheitert die Kommunikation auf neuen Kanälen, weil Enstcheider keinen Sinn darin sehen, auf Instagram, Snapchat und Co. aktiv zu sein. „Was soll das bringen?“, wird da als Frage oft laut. Tatsächlich kann das einiges bringen – vor allem für das Image der Marke. Kunden wünschen sich heute Einblicke in ihre Lieblingsmarken oder wollen bei Produktentwicklungen mitwirken. Die Kunden in die Markenwelt einzubinden, ist zum entscheidenden Faktor geworden. Den Kunden zuzuhören und einen wichtigen Mehrwert zu bieten, ist für kleine und mittelständische Unternehmen wichtig, da sie sich so von der Masse und Big Playern abheben können. Viele Kunden schätzen den persönlichen Kontakt oder einen schnellen Austausch via Facebook Messenger. Dafür muss es aber Personen im Unternehmen geben, die sicher kommunizieren können und den Wandel mitbegleiten wollen. Diese Bewußtseinsänderung sollte durch das Change Management im gesamten Unternehmen angestossen werden – dann wird es auch erfolgreich sein.

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